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Zuchtprogramm für den Mönchsgeier in Menschenobhut
Der Mönchsgeier ist unter Käfigbedingungen nur äußerst schwierig nachzuzüchten. Im Zentrum werden Exemplare zu Zuchtpaaren zusammengeführt, die auf Grund verschiedener Probleme in freier Wildbahn nicht überleben können. Die verpaarten Tiere werden an Zuchtstationen in ganz Europa abgegeben. Die Jungvögel aus diesen Zuchten werden in die freie Natur entlassen.
Wiedereinbürgerungsprogramme
1992 haben die FSVM und der „Fonds d’Intervention pour les Rapaces“(FIR) ein Wiedereinbürgerungsprojekt des Mönchsgeiers im französischen Zentralmassiv begonnen. Nach 10 Jahren harter Arbeit und internationaler Kooperation ist diese dort längst ausgestorbene Art nach Frankreich zurückgekehrt und die neue Population vermehrt sich bereits auf natürliche Weise. Sie besteht jetzt aus 50 Tieren und 10 Brutpaaren. Die internationale Projektsorganisation erfolgt von Mallorca aus: im Zentrum von Son Pons werden die Geier, die am spanischen Festland in Gefangenschaft geraten, aufgenommen, medizinisch versorgt, gepflegt und bei Eignung zur Freilassung nach Frankreich gebracht. In der gleichen Art werden derzeit Wiedereinbürgerungs-projekte in den französischen Alpen und in Katalonien vorbereitet.
Aktionsplan für den Schutz und die Rückkehr der Geier am Balkan
Die vier europäischen Geierarten sind am Balkan extrem gefährdet und in den meisten Ländern bereits völlig ausgerottet. Gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und anderen internationalen Organisationen unterstützt die FSVM viele örtliche Naturschutzvereine, bildet staatliches Personal aus und erhebt die Situation von Gänse-, Schmutz-, Mönchs- und Bartgeier in den verschiedenen Ländern. Die Erforschung und die Eliminierung der vielfältigen Gefährdungsfaktoren für diese Arten wird in Zukunft zu ihrer Vermehrung bzw. zu Wiederein- bürgerungen in Albanien, Bulgarien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und weiteren Staaten führen.
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